Bewegung begleitet mich schon mein ganzes Leben. Sie ist für mich eine Art, die Welt zu verstehen, mich mit anderen zu verbinden und mich selbst auszudrücken.
Ich bin in Taiwan aufgewachsen und habe schon früh meine Leidenschaft für Tanz entdeckt. Meine Ausbildung umfasste traditionellen chinesischen Tanz, Ballett, Modern und Contemporary Dance. Gleichzeitig haben mich östliche Bewegungspraktiken wie Tai Chi, Qigong und Kampfkunst begleitet. Mein Weg führte mich zunächst an die Taipei National University of the Arts (TNUA) und später nach Deutschland an die Folkwang Universität der Künste, wo ich meinen Bachelor of Arts in Tanz absolvierte.
Nach meinem Studium arbeitete ich als professionelle Tänzerin mit internationalen Choreograf*innen, Tanzkompanien und Theatern. Durch viele Jahre Training und Bühnenarbeit habe ich Bewegung nicht nur als künstlerischen Ausdruck erlebt, sondern auch als eine Möglichkeit, wahrzunehmen, zu kommunizieren, Beziehungen aufzubauen und Dinge auszudrücken, für die Worte manchmal nicht ausreichen.
Mit der Zeit wurde für mich eine andere Frage immer wichtiger: Was passiert mit uns, wenn Bewegung nicht auf der Bühne stattfindet? Wie kann sie uns helfen, unseren Körper bewusster wahrzunehmen und einen anderen Zugang zu unserem inneren Erleben und unserem Alltag zu finden?
Diese Fragen führten mich zu einem Masterstudium in Tanz- und Bewegungstherapie an der SRH Heidelberg Hochschule. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Zusammenspiel von Bewegung, Wahrnehmung, Kreativität und körperlichem Erleben.
Heute verbinde ich in meiner Arbeit Tanz, somatische Praxis, kreative Bewegung und Selbsterfahrung. Dabei fließen unter anderem Hanna Somatic Education®, Tanz- und Bewegungstherapie, Tamalpa Life/Art Process®, Moving Cycle und Focusing in meine Arbeit ein.
Ich arbeite nicht nach einer einzigen festen Methode. Vielmehr bringe ich meine verschiedenen Erfahrungen und Ausbildungen zusammen und schaue, was für die jeweilige Person stimmig und hilfreich sein kann.
Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem du neugierig sein, wahrnehmen, ausprobieren und deinen eigenen Weg finden kannst.
Als Tanz- und Bewegungstherapeutin und Bewegungspädagogin habe ich mit Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen gearbeitet – unter anderem in psychosomatischen Kliniken, psychiatrischen und medizinischen Einrichtungen, mit Menschen mit Behinderung, älteren Menschen, Künstler*innen und Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
Dabei habe ich immer wieder erlebt, dass Bewegung nicht darum geht, etwas perfekt oder „richtig“ zu machen. Sie kann vielmehr eine Möglichkeit sein, innezuhalten, zuzuhören, Neues auszuprobieren und wieder in Kontakt zu kommen.
Und sie ist für jeden Menschen da.
Ich glaube nicht, dass wir unseren Körper ständig korrigieren, kontrollieren oder optimieren müssen. Oft beginnt etwas ganz anderes damit, dass wir lernen, genauer hinzuhören.
Durch bewusste und sanfte Bewegung können wir unsere Gewohnheiten besser wahrnehmen, neue Möglichkeiten entdecken und einen achtsameren Umgang mit unserem Körper entwickeln.
Ich möchte einen Raum schaffen, der offen, respektvoll und ohne Leistungsdruck ist. Du musst nichts erreichen, nichts beweisen und nichts „richtig“ machen.
Vielleicht kommst du wegen Schmerzen oder Verspannungen. Vielleicht möchtest du wieder mehr Verbindung zu deinem Körper spüren, dich kreativer bewegen oder einfach präsenter sein.
Wir beginnen dort, wo du gerade bist.
Außerhalb meiner Arbeit bin ich neugierig geblieben, lerne gerne weiter, verbringe viel Zeit in der Natur und freue mich über gutes Essen und gute Gespräche.
Ich lade dich ein, dich mit mir zu bewegen, wahrzunehmen und zu erforschen – und dabei herauszufinden, was für dich möglich wird, wenn du beginnst, deinem Körper zuzuhören.
Das Wort „somatic“ begegnet uns heute immer häufiger. Ich wollte genauer verstehen, woher dieser Ansatz kommt und was wirklich dahintersteht. Auf meiner Suche bin ich auf Thomas Hanna gestoßen.
Nach meiner ersten eigenen Hanna Somatics sitzung bei einer Praktizierenden in Taiwan bemerkte ich eine deutliche Veränderung bei meinen Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks. Diese Erfahrung hat mein Interesse an Hanna Somatic Education weiter vertieft und mich schließlich dazu bewegt, meine Ausbildung am Novato Institute zu absolvieren, wo Hanna Somatic Education in der ursprünglichen Tradition vermittelt wird.
Was mich an HSE besonders überzeugt, ist der Gedanke des Lernens. Es geht nicht darum, dass jemand deinen Körper für dich „repariert“. Vielmehr lernst du, deine eigenen Bewegungen und Gewohnheiten bewusster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu entwickeln.
In meinen Einzelstunden arbeite ich deshalb nicht an dir, sondern mit dir. Ich begleite dich dabei, durch bewusste Bewegung und Wahrnehmung neue Erfahrungen zu machen, unnötige Muskelspannung besser zu erkennen und einen anderen Umgang mit deinen Bewegungsmustern zu entwickeln.
SomaWonder ist meine weitere Website, auf der ich meine Arbeit mit Tanz, kreativem Ausdruck und Healing Arts teile.